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Ratgeber Wasserschaden

Luftfeuchtigkeit senken: 10 Tipps gegen Feuchtigkeit 2026

Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die Hauptursache für Schimmel. Welche Werte optimal sind und mit welchen 10 Maßnahmen Sie die Feuchtigkeit dauerhaft senken.

wiedertrocken-Redaktion

wiedertrocken-Redaktion

Fachredaktion Wasserschaden & Sanierung

2 Min. Lesezeit

Aktualisiert

Helles, trockenes Wohnzimmer mit Hygrometer an der Wand, gesundes Raumklima.
Inhaltsverzeichnis
  1. Die optimalen Werte
  2. Die 10 wirksamsten Maßnahmen
  3. Heizen und Lüften gehören zusammen
  4. Wann ein Luftentfeuchter sinnvoll ist
  5. Sonderfall: nach Wasserschaden
  6. Hilfe bei Feuchtigkeitsproblemen

Kurz und knapp: Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung liegt bei 40 bis 60 Prozent. Ab 60 Prozent steigt das Schimmelrisiko stark. Senken Sie sie durch mehrmals tägliches Stoßlüften (Fenster ganz auf, nicht kippen), gezieltes Lüften nach Duschen und Kochen, gleichmäßiges Heizen, Wäsche nicht drinnen trocknen und Möbel von Außenwänden abrücken. Bei hartnäckiger Feuchte hilft ein Luftentfeuchter. Ein Hygrometer (ab 10 Euro) zeigt die Werte.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die Hauptursache für Schimmel in Wohnungen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen lässt sie sich einfach und günstig senken. Dieser Ratgeber zeigt die optimalen Werte und 10 wirksame Tipps.

Die optimalen Werte

BereichOptimale Luftfeuchtigkeit
Wohnräume40 bis 60 %
Schlafzimmer40 bis 60 %
Bad (kurzzeitig höher ok)unter 60 % dauerhaft
Keller50 bis 65 %

Ab 60 Prozent steigt das Schimmelrisiko deutlich, ab 70 Prozent ist Schimmel sehr wahrscheinlich. Ein Hygrometer (ab 10 Euro) zeigt die Werte.

Die 10 wirksamsten Maßnahmen

  1. Stoßlüften statt kippen: 3 bis 4 mal täglich Fenster ganz auf für 5 bis 10 Minuten
  2. Querlüften (Durchzug) ist am wirksamsten
  3. Nach dem Duschen sofort lüften oder Badlüfter laufen lassen
  4. Beim Kochen Dunstabzug nutzen, Töpfe zudecken
  5. Wäsche nicht in der Wohnung trocknen (oder gut lüften dabei)
  6. Gleichmäßig heizen, auch wenig genutzte Räume nicht auskühlen lassen
  7. Möbel abrücken von Außenwänden (mind. 5 cm, Luft zirkulieren lassen)
  8. Türen schließen zwischen warmen und kalten Räumen (kein Feuchtigkeitstransport)
  9. Zimmerpflanzen reduzieren in feuchten Räumen (geben Feuchtigkeit ab)
  10. Luftentfeuchter bei hartnäckiger Feuchte oder schlecht lüftbaren Räumen

Heizen und Lüften gehören zusammen

Ein häufiges Missverständnis: Beides ist nötig. Heizen macht die Luft aufnahmefähig für Feuchtigkeit (warme Luft hält mehr Wasser) und hält die Wände warm (weniger Kondensation). Lüften bringt die feuchte Luft nach draußen. Wer nur heizt, staut die Feuchtigkeit. Wer nur lüftet ohne zu heizen, kühlt die Wände aus.

Wann ein Luftentfeuchter sinnvoll ist

SituationLösung
Normale WohnräumeLüften + Heizen reicht meist
Innenliegendes Bad, Kellerelektrischer Luftentfeuchter
Schrank, kleiner BereichGranulat-Entfeuchter
Nach Wasserschadenprofessionelle Bautrockner

Sonderfall: nach Wasserschaden

Nach einem Wasserschaden ist die Luftfeuchtigkeit stark erhöht, weil die Bausubstanz Wasser abgibt. Hier reicht Lüften nicht, es braucht professionelle Trocknung mit Bautrocknern. Wichtig: Bei laufendem Bautrockner Fenster zu. Ohne fachgerechte Trocknung droht Schimmel.

Hilfe bei Feuchtigkeitsproblemen

Wenn dauerhaft hohe Feuchtigkeit auf einen versteckten Wasserschaden oder bauliche Mängel hindeutet, vermitteln wir zertifizierte Fachbetriebe, die die Ursache finden. Schreiben Sie uns über das Kontakt-Formular, wir helfen sieben Tage die Woche.

Weitere Ratgeber: Schimmel vorbeugen, Feuchtigkeit in der Wand messen, Schimmel nach Wasserschaden, Schimmel am Fensterrahmen.

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